Die wahre Kraft der sanften Weiblichkeit

Nach Jahrhunderte langer Unterdrückung der Frau wurde die notwendige Emanzipation zu weit getrieben. Wir müssen uns nicht wie Männer benehmen um Anerkennung zu finden. Auch die Anstrengung vieler Frauen, die 200 % geben um dann 50 % der ihnen zustehenden Anerkennung zu bekommen, führt sie letztendlich nicht zu einem zufriedenen Leben. Geben Sie 100 % Ihrer weiblichen Stärke und Sie werden sich kraftvoll wie nie zu vor fühlen, denn wahre Weiblichkeit ist niemals schwach und es geht eine klare Schönheit aus ihr hervor.

Weibliche und männliche Energien sind gleich stark und entgegengesetzt. Weibliche Energie ist negativ, das heißt (auf)nehmend und passiv. Männliche Energie ist positiv, das heißt gebend und aktiv. Wichtig für Frauen ist es, diese Polaritäten anzuerkennen und die passive Seite wirklich zuzulassen. Dadurch kommt der Mann zurück zu seiner wahren Männlichkeit. Leider leben Mann und Frau nur noch selten ihre innewohnende Polarität. Frauen werden immer härter und Männer spielen sich als Machos auf, weil sie Angst um ihre Männlichkeit haben. Oder sie versuchen es als Softi, weil sie es uns Recht machen wollen, aber dadurch verlieren sie den Boden unter den Füßen und werden weder von Frauen, die in ihrer Weiblichkeit sind, akzeptiert, noch von Männern, die in ihrer vollen Männlichkeit sind. Und das führt leider nicht zu dem Ergebnis, ein glückliches Leben zu führen.

Eine Frau agiert nur aus Unsicherheit in den Bereichen des Mannes, nicht aus der Sicherheit ihrer eigenen Weiblichkeit heraus. Nur in einem weiblichen Bereich wird eine Frau in ihrer Macht sein. Im Bereich des Mannes wird sie sich leer und unweiblich fühlen.

Natürlich kann eine Frau hervorragend in einer Führungsposition arbeiten, aber sie sollte es auf ihre ureigene weibliche Art tun.

Eine Frau, die innerhalb ihrer weiblichen Macht steht, wird wesentlich stärker und wesentlich fähiger sein, als eine Frau, die innerhalb der männlichen Rolle operiert. Viele Frauen spüren einen großen Widerstand bei dieser Aussage. Sie fühlen sich dadurch entmachtet. Haben sie doch viel auf sich genommen um endlich die männlichen Bereiche zu übernehmen und den Männern zu zeigen, was für Weicheier sie sind. Leider bezahlen sie dafür mit dem Verlust ihrer Weiblichkeit, ihrer Sensibilität, ihrer Intuition und teilweise auch mit ihrer Gesundheit.

Beziehungen

Die Frau bringt durch ihre Intuition die Ideen in eine Beziehung und der Mann handelt danach. Die Frau sagt, das Bild soll dort an dieser Wand hängen und der Mann schlägt den Nagel in die Wand. Niemals die Frau! Natürlich kann jede Frau auch einen Nagel in die Wand schlagen, aber das ist nicht ihre Aufgabe. Der Mann zeigt seine körperliche Kraft und führt die Ideen der Frau aus. Das ist für beide angenehm. Sicherlich sollte die Frau ihren Wunsch freundlich äußern und ihrem Mann keine Befehle erteilen. Und der Mann sollte den Wunsch seiner Frau achten und ihn gerne aus Liebe zu ihr ausführen. Nur auf diese Weise kann man die wundervollen männlichen und weiblichen Energien zur Entfaltung bringen. Die Freude der Frau ist der Lohn des Mannes.

Die Stärke der Frau ist ihre Intuition und ihre Sanftheit und die Stärke des Mannes ist sein logischer Verstand und seine körperliche Kraft. Das schlimmste, was ein Mann tun kann, ist es, die feinen weiblichen Antennen lächerlich zu machen. Gerade das Unlogische ist das Faszinierende an einer Frau. Männer können das Intuitive der Frau oft nicht nachvollziehen und machen sich darüber lustig. Das ist für uns Frauen sehr schmerzhaft. Wir „wissen“ halt manchmal Dinge, die man nicht logisch erklären kann und Männer, die sich die Tipps der Frauen zu Herzen nehmen, sind meistens sehr erfolgreich. Und eine Frau, die von ihrem Mann lächerlich gemacht wird, zieht sich innerlich von ihm zurück. Sie entzieht ihm ihr Vertrauen. Und daran geht so manche Beziehung zu Bruch, weil die Frau dann beginnt für sich selbst zu sorgen und somit ihre Rolle verlässt. Natürlich verstehen sich verletzte Frauen auch sehr gut darauf, ihren Mann lächerlich zu machen. Meistens haben diese Verletzungen, die beide in sich tragen, schon in der Kindheit begonnen und werden dann mit dem Partner weiter ausgetragen.

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